Haftungsbeschränkungen

Für rein innerkanadische Reisen ist die Haftung für Verlust, verspätete Auslieferung oder Beschädigung von Gepäck auf $ 1.500 CAD pro Passagier begrenzt, es sei denn, es wurde zuvor ein höherer Wert deklariert und die entsprechende Gebühr entrichtet. Bitte beachten Sie, dass pro Gepäckstück nur ein Passagier Ansprüche geltend machen kann.

Bei internationalen Flügen (einschließlich inländischer Teilstrecken internationaler Flüge), die den Bestimmungen des Warschauer Abkommens unterliegen, ist die Haftung für aufgegebenes Gepäck pro Passagier auf etwa 20 US-Dollar (20 Euro) pro Kilo und für Handgepäck auf 400 US-Dollar (400 Euro) pro Passagier begrenzt.

Bei internationalen Flügen (einschließlich inländischer Teilstrecken  von internationalen Reisen), die den Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens unterliegen, ist die Haftung bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder verspäteter Ankunft des Reisegepäcks von Air Canada,  Air Canada Express und Air Canada Rouge in den meisten Fällen  auf 1.131 Sonderziehungsrechte (etwa EUR 1.357 / USD 1.663) pro Passagier begrenzt.

Bei Schäden an Rollstühlen oder Mobilitätshilfen wird von den Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens abgesehen.

Nach den Bestimmungen des Montrealer Übereinkommens und des Warschauer Abkommens sowie der geltenden Tarifbestimmungen darf Air Canada, Air Canada Express und Air Canada Rouge die Beförderung von Gegenständen im Aufgabegepäck verweigern, die nicht für den Transport geeignet sind, wie z. B. zerbrechliche oder verderbliche Waren. Die Beförderung von Wertgegenständen darf ebenfalls verweigert werden (ein Gegenstand gilt als Wertgegenstand, wenn sein Wert $ 1.000 CAD je Kilogramm bzw. $ 1 CAD je Gramm übersteigt). Air Canada, Air Canada Express und Air Canada Rouge können Ansprüche zurückweisen, die aus einem der folgenden Umstände entstanden sind: (a) Schäden die auf die Eigenschaft (z. B. die Verderblichkeit) des Gegenstandes zurückzuführen sind; (b) Verlust oder Verspätung von unsachgemäß oder unangemessen verpackten Waren, soweit deren Zerstörung, Verlust oder Beschädigung auf die Eigenart des Reisegepäcks oder einen ihm innewohnenden Mangel zurückzuführen ist und (c) Verspätungen, bei denen der Luftfrachtführer, seine Vertreter oder Beschäftigten alle zumutbaren Maßnahmen zur Vermeidung des Schadens getroffen haben, oder es ihnen nicht möglich war, solche Maßnahmen zu ergreifen.