Air Canada und Ihre Sicherheit

Die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern hat für Air Canada stets oberste Priorität. Angesichts der Ausbreitung des COVID-19-Virus möchten wir Sie auf unsere Sicherheitsmaßnahmen sowie auf einige “Häufig gestellte Fragen” (FAQ) hinweisen, damit Sie sich vor oder während Ihrer Reise genauer informieren können.

Sie können sich darauf verlassen, dass der Schutz unserer Passagiere vor Infektionsrisiken durch übertragbare Krankheiten seit jeher fester Bestandteil unserer Sicherheitsprotokolle ist. Auch wenn COVID-19 durch einen neu identifizierten Virus verursacht wird, haben wir doch im Umgang mit anderen humanen Coronaviren in Flugzeugumgebung bereits eine umfangreiche Expertise entwickelt.

Air Canada hält sich konsequent an die Richtlinien aller relevanten Gesundheitsbehörden und befolgt erfolgreich erprobte Praktiken der Luftverkehrsbranche für die Prävention und den Umgang mit übertragbaren Krankheiten. Darüber hinaus besteht seit dem vergangenen Jahr eine Partnerschaft mit einem Drittunternehmen, das den Ausbruch von ansteckenden Krankheiten weltweit überwacht und uns mit Echtzeitinformationen ermöglicht, die besten Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen.

Auf mehrere Arten. Erstens werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Gate die Fluggäste  in der Economy-Klasse proaktiv umsetzen, sodass so wenige Personen wie möglich nebeneinander sitzen. Bitte beachten Sie, dass Passagiere innerhalb derselben Buchung nicht umgesetzt werden.

Zweitens werden wir unseren Fluggästen eine spätere Reise ohne zusätzliche Kosten anbieten, wenn wir keine angemessenen Mindestabstände gewährleisten können.

Zudem wurde unser Boarding-Verfahren vorübergehend angepasst, um Kontaktzeiten zu minimieren.

Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenn ein Passagier beim Einchecken oder Einsteigen den Anschein erweckt, krank zu sein, verlangen unsere allgemeinen Bestimmungen, dass unsere Mitarbeiter den Kunden über seinen Gesundheitszustand befragen. Dies kann gegebenenfalls zu einer Konsultation mit unserem „Medical Desk“ oder einem externen medizinischen Dienstleister führen. Falls begründete Zweifel an der Reisefähigkeit eines Passagiers bestehen, kann die Beförderung des Kunden im Interesse aller anderen Reisenden, unserer Mitarbeiter sowie seiner eigenen Gesundheit verweigert werden. Falls notwendig, werden Passagiere nach der Landung noch an Bord von medizinischem Personal befragt und untersucht.

Air Canada verfügt über erprobte Richtlinien für den Umgang mit Passagieren, die Symptome von übertragbaren Erkrankungen aufweisen; unser Flugpersonal ist für solche Situationen entsprechend geschult. Während des Fluges kann die Cockpitbesatzung ausserdem medizinische Behörden für zeitnahe Beratung kontaktieren.

Wie bei allen anderen übertragbaren Krankheiten wird Air Canada von der zuständigen Gesundheitsbehörde benachrichtigt, falls ein Passagier nach einem Flug positiv auf den Virus getestet wird. Je nach Übertragungsprofil muss ein striktes Protokoll bezüglich der Ermittlung von Personen befolgt werden, die mit dem Erkrankten in Berührung gekommen sind. In den meisten Fällen erhält die Gesundheitsbehörde Informationen über die Fluggäste, die sich 3 Reihen vor und hinter der infizierten Person befanden. Die Gesundheitsbehörde ist dafür verantwortlich, die Passagiere zu kontaktieren und über die Situation zu informieren. Das Kabinenpersonal, das die betroffenen Reihen betreut hat, wird zumeist auch in die Umgebungsuntersuchung einbezogen. Aus Datenschutzgründen werden die Namen ausschließlich an die Gesundheitsbehörde weitergegeben.

Neben weiteren Maßnahmen wird eine Tiefenreinigung des Flugzeugs gemäß PHAC-Richtlinien unter Verwendung von krankenhausüblichen Desinfektionsmitteln durchgeführt, die für ein breites antimikrobielles Spektrum angewendet werden und gegen humane Coronaviren wirksam sind.

Unsere Flugzeuge sind mit sogenannten HEPA- oder Schwebstofffiltern ausgestattet, die 99,9% der Partikel in der Umluft der Flugzeugkabine effektiv säubern. Dazu gehören auch Mikroorganismen, wie z.B. Bakterien und Viren. Solche Filter werden auch in Krankenhäusern verwendet, und ähnlich wie in Krankenhäusern wird die Kabinenluft alle 2 bis 3 Minuten erneuert und insgesamt 20- bis 30-mal pro Stunde komplett ausgetauscht. 

Coronaviren können auf einfache Weise durch routinemäßige Oberflächenreinigung und Desinfektion beseitigt werden. Die von Air Canada verwendeten Reinigungsprodukte beinhalten krankenhausübliche Desinfektionsmittel, die für ein breites antimikrobielles Spektrum angewendet werden und gegen humane Coronaviren wirksam sind.

Bei jeder Standzeit vor dem Rückflug (wenn ein Flugzeug gelandet ist und für den Rückflug vorbereitet wird) werden alle häufig benutzten Flugzeugbereiche und -gegenstände, wie z.B. Toiletten, Bordküchen und Klapptische, desinfiziert. Flugzeuge, die über Nacht an einem Standort bleiben, werden komplett desinfiziert; dazu gehört die Reinigung und Desinfektion aller harten Oberflächen unter besonderer Berücksichtigung häufig berührter Flächen, z.B. Armlehnen, Bildschirme, Fenster und Fensterblenden, Licht-, Lüftungs- und Ruftasten, Sitzversteller, Toiletten und Sitzgurtschnallen. Wie in den PHAC-Richtlinien und anderen Referenzdokumenten angegeben, können Coronaviren nicht auf weichen Materialien (Kopfstützen, Sitzbezüge, Teppiche) überleben; diese werden jedoch ersetzt, wenn sie durch biologische Flüssigkeiten verschmutzt sind.